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Kunst & Kultur

Mit Lana Del Rey in den Weltuntergang

Jetzt noch einen Blogbeitrag über das Album “Born to Die” von Lana Del Rey zu schreiben, ist eigentlich kalter Kaffee. Jeder kennt’s. Als ich vor ein paar Wochen bei iTunes kurz reinhörte, dachte ich allerdings zuerst: “Die kann ja gar nicht richtig singen!”

Da hab ich aber anfangs ziemlich schlecht hingehört. Mittlerweile gefällt mir nämlich ausnahmslos jedes Lied von “Born to Die”. Das passiert mir selten. Aber die Melodien lassen mich nicht mehr los. Warum das so ist? Ich habe lange darüber nachgedacht und bin zu folgendem Schluss gekommen:

Die Songs erinnern mich an einen schwermütigen Sommer. Genauer noch: An den allerletzten Sommer, bevor im Dezember 2012 die Welt untergeht. Man wird mit Freunden unterwegs sein, geniesst noch einmal die Wärme, rekapituliert melancholisch das bisherige Leben und freut sich schon auf den Herbst. Selbst wenn auch dieser für uns der letzte seiner Art sein wird.

Es wird eine intensive Zeit werden und man fragt sich, warum hat man das Leben nicht schon früher so genossen?

P.S. Hmm… ob das alles jetzt als ein Kompliment für diese Musik aufgefasst werden kann, sei mal dahingestellt… ;-)

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Fotoimpressionen

Lang gezogene Züge



Tram, originally uploaded by MarkusBaumgartner.

Diese kleinen Züge genannt Tram faszinieren immer wieder. Und mit dem richtigen Kameramodus kann man sie gaaaanz lang ziehen.

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Politik Social Networking

It’s the sharing stupid!

Gestern Samstag sind in Europa Zehntausende gegen “ACTA” auf die Strasse gegangen. Vor ein paar Wochen kämpften in den USA Hunderttausende gegen “SOPA“. Warum?

Während die Unterhaltungsindustrie offenbar hofft, mit solchen Regulatorien die Online-Piraterie besser in den Griff zu kriegen, haben die Protestierenden vor allem Angst vor Zensur. Das wiederum verstehen etablierte Politiker nicht, getreu dem Motto: “Wer nichts Verbotenes tut, hat ja auch nichts zu befürchten”.

Nur dummerweise tun wir eben alle bereits etwas Verbotenes, wenn wir auf Social Networks Bilder und Texte teilen, für die wir keine explizite oder implizite Erlaubnis des Urhebers haben.

Das geschieht täglich im Sekundentakt zigtausendfach auf Facebook, Tumblr oder etwa Pinterest, ohne – behaupte ich mal – dass sich 98% der User daraus einen Vorteil verschaffen. Sie wollen nur eines ausdrücken: “Hallo meine Freunde da draussen, ich hab da was Tolles im Internet gefunden, guck mal!”

Das sind elementare soziale Bedürfnisse: Teilen und sich mitteilen.

Und wenn wir nicht mal das tun dürfen, ohne ständige Furcht, mit einem Bein im Gefängnis oder vor einer Geldstrafe zu stehen, wie ist es dann mit Ansichten und Meinungen, die vielleicht einem Konzern oder einer politischen Lobbygruppe nicht passen?

Ich möchte die Sache hier nun nicht weiter dramatisieren. Aber die Leute, die online oder draussen auf den Plätzen protestieren, haben tatsächlich Angst davor und wollen ernst genommen werden.

 

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Alltag & Gesellschaft

Dieses Gadget mag ich nicht

Es gibt eigentlich nur wenige elektronische Gadgets, die ich nicht so mag. Zum Beispiel Fiebermesser…

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Satire & Geschichten

Hilfe, wo ist mein Handy?!

Geldbeutel, Schlüssel und Handy. Das sind drei Dinge, die ich ständig auf mir trage. Wehe, wenn etwas davon fehlt! Dann steht das persönliche Universum schief! Hier drei Episoden:

Story Nummer 1: Gestern am Mittag nach dem Verlassen eines McDonalds-Restaurant; mein Kontrollgriff zum Handy führte ins Leere. Schreck! Hatte ich das Gerät etwa gedankenverloren auf dem Tablett gelassen und in den Müll gekippt?

Ich eilte zurück und eine sehr nette Dame vom Reinigungspersonal durchwühlte den Abfall. Erfolglos. Was dann auch nicht weiter erstaunte, denn mein Smartphone war bloss in einer andern Innentasche meiner vielen Winterjacken-Schichten als sonst… Ähmm…

Story Nummer 2: Ende Dezember dinierten wir im Restaurant auf dem Muottas Muragl Berg. Beim Aufbruch zur Bahnstation für die Talfahrt… der geneigte Leser ahnt es schon. Schnell zurück ins Restaurant, die Kellnerin rückte zur Suche eifrig die Stühle weg und die russische Gesellschaft am Nebentisch zeigte ihre blanken Handflächen als Zeichen für “Wir haben es nicht” – Hatte ich etwa so böse geguckt?