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Herbstliches Menu à la Flurakus

trauben_dreierleiGestern Abend kochten wir für fünf Personen ein herbstliches Menu: Jakobsmuscheln, Broccolicremesuppe, Rotzungen mit Curry-Linsen und Rindsfilet mit einer Kürbissauce und Spätzle. Als Dessert gab’s ein Dreierlei von Trauben.

Die erste Vorspeise bestand aus gebratenen Jakobsmuscheln, vermischt mit etwas Tomaten und Kürbiskernen. Gewürzt mit den üblichen “Verdächtigen”: Salz und Pfeffer. Die Jakobsmuscheln in die vorgeheizte Bratpfanne geben und mit etwas Olivenöl anbraten. Nach gut zwei Minuten die Tomatenstücke und Kürbiskernen beigeben und alles behutsam vermischen. Den Herd auf mittlere Hitze stellen und die Muscheln gut fünf Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zweite Vorspeise: Broccolicremesuppe. Den in Gemüsebouillon gekochten Broccoli pürieren und gut und gerne eine halbe Stunde auf tiefer Stufe einkochen. Ab und zu rühren und darauf achten, dass die Suppe nicht anbrennt. Das Würzen sei dem eigenen Geschmack überlassen: Wir verwenden Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Curry. Ein Schuss Wermuth gibt der Suppe eine zusätzliche Note. Gegen Ende der Kochzeit mit Halbrahm verfeinern und zum Schluss nochmals würzen.

Aller guten Vorspeisen sind drei: Curry-Linsen mit Rotzunge. Für das Linsengericht empfehlen wir rote Linsen. Diese dämpft man am besten mit etwas Zwiebeln an und löscht sie mit Gemüse-Bouillon ab. Anschliessend viel Curry beigeben, pfeffern und bei Bedarf etwas nachsalzen. Das Linsengericht nun auf kleinem Feuer maximal fünfzehn Minuten ziehen lassen. Hie und da umrühren.

Während die Linsen vor sich hin garen, die filetierten Rotzungen vorsichtig in Butter anbraten. Die Gewürze für diesen Gang: gehackten Dill, Salz und Pfeffer. Nach drei Minuten müssen die Rotzungen gewendet werden und dürfen gerne drei bis vier Minuten weiterbraten.  Danach zusammen mit den Linsen servieren.

Nun die Krönung:  Rindsfilet mit Kürbissauce und Spätzle. Wie man Rindsfilet niedergart, möchten wir an dieser Stelle nicht lange erklären: Filet am Stück auf allen Seiten heiss anbraten und bei 80 Grad anderthalb bis zwei Stunden in den Ofen schieben.

Auch die Vorbereitung der Spätzle ist relativ simpel, sofern man sie nicht von A-Z selber macht. Die gekauften Teigwaren gemäss Packungsangaben im gesalzenen Wasser kochen. E basta.

Die Erstellung der Kürbissauce ist dagegen schon etwas interessanter: Den Kürbis in kleine Stücke schneiden und mit geschnittenen Zwiebeln, gehackten Chili sowie Knoblauch in Olivenöl anbraten. Deckel drauf und alles 45 Minuten auf mittlerer Stufe kochen lassen. Ab und zu rühren und aufpassen, dass daraus nicht irrtümlicherweise eine Kürbissuppe entsteht. Die kleine Kürbisstücke sollen also noch teilweise sicht- und spürbar bleiben.

Die Kürbissauce wird mit Salz, Pfeffer, Gemüse-Bouillon-Pulver und einem Schuss Soja-Sauce aufgepeppt. Wem sie noch zuwenig scharf ist, kann noch etwas mehr gehackten Chili beimischen.  Spätestens fünf Minuten vor dem Servieren noch etwas Saucenhalbrahm hinzufügen. Wir empfehlen, zum Rindsfilet und den Spätzle möglichst viel Kürbissauce bereitzustellen.

Das ganze Menu ist ziemlich reichhaltig. Das ist auch der Hauptgrund, dass der Nachtisch dann relativ bescheiden ausfiel: Drei verschiedene Traubensorten mit etwas Schokolade. Aber wir wollten unsere Gäste ja schliesslich auch nicht überfüttern… ;-)

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