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Musiktipp: The Owltown Orchestra

Am Mittwoch erhielt ich sympathisch verpackte Musik aus Amerika. Auf Compact Disc, geliefert mit der guten alten Post. Die Band heisst “The Owltown Orchestra“.

Habe sie beim “Rumschlendern” im Internet auf einem Blog gefunden. Der Eintrag stammt von einer gewissen Jenna Carver. Sie hat für das Orchester ein Musikvideo gedreht.

Auf dem Video tanzt eine Frau mit einer Eule in einer einsamen Waldhüte in Vernonia (Oregon) einen Walzer. Begleitet von Banjo-Musik. Der Kurzfilm endet mit einem geheimnisvollen Telefongespräch.

“Mehr davon!”, dachte ich und bestellte – da bei iTunes und Konsorten nicht verfügbar – die CD. Wenn ich den Sound mit wenigen Worten beschreiben müsste, würde ich sagen: “Jazz meets Folk. Curiously but relaxed”.

Originell sind auch die Titel der Stücke: “Leopold Bathfire’s Massacre”, “Thumper of Clairvoyance” oder “The Ballad of Wozet Cleasel”, um drei davon zu nennen.

Die CD ist wahrlich eine kleine und feine Perle der instrumentalen Musik. Hier Video gucken. Hier Musik bestellen.

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Ein starker Moment

In einem schwachen Moment habe ich mir heute Abend die neue CD von Chris de Burgh gekauft.

Auf “Moonfleet & Other Stories” singt und musiziert er über abenteuerliche Geschichten mit Liebe, Freundschaft und so Zeugs.

Irgendwo kommt dort vor, dass die eine nicht mehr weiss, ob sie den anderen jemals wiedersehen wird.

Mich fasziniert diese ultimative Vorstellung, sie ist grausam und romantisch zugleich. Selbst erleben möchte ich eine solche Situation allerdings nicht.

Ich mochte Chris de Burgh schon im zarten Alter von fünfzehn Jahren… ähem… also, nicht ihn in diesem Alter natürlich, sondern seine Musik in jenem Alter von mir. Alles klar?

Und jetzt, wo ich die Vierzig überschritten habe, kann ich es endlich zugeben. Eigentlich ein starker Moment, nicht? Nicht? Nicht…

So genug Quatsch geschrieben. Das kommt davon, wenn man zum Bloggen Chris de Burgh hört… Gute Nacht jetzt. Besser so.

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Musiktipp: Babylon By Car

Kauft ihr euch manchmal auch eine Flasche Wein, bloss weil euch das Etikett gefällt? Etwa auf diese Weise bin ich auf das Album “Babylon By Car” von Bot’Ox gestossen.

Auf dem Plattencover ist ein verrostetes Auto vor einem gestrandeten Kriegsschiff zu sehen. Ich nehme mal an, das Foto stammt aus irgendeinem Land der ehemaligen Sowjetunion.

Warum es mich anspricht? Habe ja weder Führerschein noch Kapitätspatent. Aber vielleicht macht das gerade den Reiz aus. Kein Ausweis der Welt hilft da noch weiter…

“Bot’Ox”, das sind zwei Musiker aus Frankreich mit Autobegeisterung, wie auch ihr Blog vermuten lässt. “Babylon by Car” ist eine Mischung aus Electro, Techno und Synthy-Pop, manchmal auch funky groovend. Alles in allem fliesst es ziemlich “minimal” und ruhig daher. Tanzbar und entspannend zugleich.

Hier könnt ihr reinhören >>

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Abgesang

Ich mag atmosphärisch düstere und ruhige Videos. Und ich mag den Abgesang auf alte Zeiten. Aber eigentlich bin ich bloss in Herbststimmung. Sonst gäbs hier Ramba Zamba! ;-)

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Filmtipp: L’Illusionniste

Wir eröffneten unser Wochenende am Freitag Abend mit einem Kinobesuch und dem wunderbaren Animationsfilm “L’Illusionniste“:

Der Pariser Trickzauberer bzw. “Magier” Tatischeff landet nach mehr oder weniger erfolgreichen Engagements in den schottischen Highlands, wo er die unscheinbare Putzhilfe Alice kennenlernt.

Sie folgt ihm zu seiner nächsten Destination nach Edinburg und entwickelt sich vom Mauerblümchen zur modischen jungen Frau. Um ihr dies zu ermöglichen, schlägt sich Tatischeff durch verschiedene Jobs und endet als Showzauberer für Werbeveranstaltungen. Das ist auf die Dauer nicht wirklich befriedigend, doch mehr sei hier zur Story nicht verraten…

Der von Sylvain Chomet sehr schön und stimmungsvoll inszenierte Zeichentrickfilm basiert auf einem bisher unverfilmten Drehbuch des 1982 verstorbenen, französischen Schauspielers und Regisseurs Jacques Tati (“Les Vacances de Monsieur Hulot”).

Er illustriert “en passent” auch den schleichenden Niedergang des “handwerklichen” Kleinkünstlertums, welches der Fernsehwelt und der aufstrebenden Popkultur mit ihren teils fragwürdigen Exponenten weichen muss.

Ein Film für Auge, Herz und Seele.