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Fotoimpressionen Social Networking

Eindrücke von der re:publica 2017

Impressionen republica und Media Convention 2017

Auch wenn das Motto “Love Out Loud” der diesjährigen re:publica in Berlin auf Positivismus ausgerichtet war, kamen jede Menge ernste Themen auf den Tisch. So sprachen in der Keynote gleich vier Journalisten aus Ländern, welche die Pressefreiheit unterdrücken.

Wie schon in den Vorjahren fand die dreitägige Veranstaltung zusammen mit der Media Convention in der Station beim Gleisdreieck statt. Eine stimmungsvolle Location, die alleine eigentlich schon einen Besuch rechtfertigt :-)

Für mich war es die dritte Teilnahme an einer re:publica (2016, 2013). Meine Motivation sind die vielfältigen Sessions, das Treffen von Leuten während und am Rande des Events sowie jede Menge Gelegenheiten, bunte Fotos zu schiessen. Eine Auswahl davon ist auf Flickr im Album “re:publica 2017 #rp17” zu finden. Viel Spass :-)

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Ferien & Freizeit Fotoimpressionen On the road

Wandern um Berlin

Grosser Kolpiner SeeeRund um Berlin gibt es eine 400 Kilometer lange Wanderroute, der sogenannte “66-Seen-Wanderweg”. Er entstand Mitte der Siebzigerjahre im letzten Jahrhundert, also lange vor dem Mauerfall.

Die Strecke führt über 17 Etappen von Potsdam im weiten Uhrzeigersinn um die deutsche Hauptstadt und wieder zurück. Wir probierten vorletzte Woche zwei Teilstrecken aus. Als Alpenländer fielen uns natürlich sofort die flache Topografie, die endlosen Wälder und die weiten Felder auf.

Die erste Reise führte uns durch das Briesetal von Birkenwerder nach Wensickendorf und schliesslich an den Wandlitzer See. Insgesamt rund 25 Kilometer. Besonders eindrücklich war das naturbelassene Sumpfgebiet entlang der Briese.

Unsere zweite Wanderung war mit 16 Kilometern etwas kürzer und hatte ihren Ausgangspunkt im Südosten von Berlin: beim Kurort Bad Saarow. Nach einem kurzen Abschnitt entlang des Scharmützelsees ging’s durch geheimnisvolle Wälder und einsame Felder zu den beiden Kolpinerseen. Der Höhepunkt dieses Marsches – sowohl geografisch wie auch visuell – war die 69 Meter hohe Binnendüne bei Storkow, unserem Tagesziel.

Obwohl wir nur ein bisschen an der 66-Seen-Wanderung schnupperten, können wir sie allen herzlich empfehlen, die gut zu Fuss sind und eine Berliner Sehenswürdigkeit der etwas ruhigeren Art erleben möchte.

Ein paar unserer fotografischen Eindrücke haben wir im Flickr Set “Wandern um Berlin” hinterlassen.

Wer sich gerne mehr informieren möchte, dem sei der Wanderführer “66-Seen-Wanderung” von Manfred Reschke empfohlen. Eine grosse Orientierungshilfe war zudem die faltbare Karte “66-Seen-Weg” vom Dr. Barthel Verlag. Nebst dem Wanderweg findet man dort auch schöne Radrouten. Wir sind auch gerne bereit, unsere Exemplare auszuleihen.

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Kunst & Kultur

Je später desto noch jünger #KaterHolzig

Das “Kater Holzig” sei nicht mehr der coolste Klub für elektronische Musik in Berlln, meinte diese Woche unser Guide für alternative Touren. Weiter empfahl er uns, nicht vor ein Uhr morgens in den Ausgang zu gehen. Da ich allerdings den Namen des noch angesagteren Klubs schon wieder vergessen hatte und mir bereits um 23 Uhr langweilig war, ging ich gestern Samstag trotzdem dort UND früh hin.

Vor Mitternacht lief tatsächlich noch nicht sehr viel. Umso mehr konnte ich die spezielle Atmosphäre dieser Location mit Spree-Anschluss auf mich wirken lassen. Irgendwie erinnerte mich die Szenerie an – jetzt bitte NICHT lachen – an das alte Selveareal in Thun im Berner Oberland anfangs neunziger Jahre im letzten Jahrhundert: Abgefuckte, leerstehende Fabrikräume wurden für Technoclubs genutzt.

Wehmütige Gefühle an alte Zeiten kamen auf. Die meisten der andern Gäste hätten dies wohl nicht nachvollziehen können, waren diese doch deutlich jünger als ich – “Ey Mann, ich könnte dein Vater sein!”

Und je später der Abend, desto noch jünger wurde auch das Publikum. Am Ende kam ich mir nicht nur müde, sondern auch URALT vor. Aber immerhin hielt ich es bis halb sechs Uhr morgens aus. Und das ohne aufputschende Mittelchen, allerhöchstens mit ein bisschen Red Bull. Auch wenn das eigentlich übel schmeckt.

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Social Networking

Mein Rückblick auf die re:publica #rp13

re:publica #rp13Schon lange wollte ich an der grössten deutschen Internetkonferenz “re:publica” teilnehmen. Gross war entsprechend meine Vorfreude, dies während meines Berlin-Urlaubes nun endlich tun zu können.

Und ich wurde nicht enttäuscht: ein breit gefächertes Programm wartete auf die Teilnehmenden.

Der Bogen ist mit dem Motto “IN/SIDE/OUT – Raus aus dem Netz, rein in die Welt – Mittler zwischen Online und Offline” bewusst weit gespannt. So warteten Sessions mit Themen wie Arbeit, Bildung, Medien, Netzpolitik, Hacking, Innovation in Afrika, Gleichstellung, Mobilität und und und… darauf, entdeckt zu werden.

In den 3 Tagen besuchte ich weit über 20 Referate und wusste am Abend bisweilen nicht mehr ganz, wo mir der Kopf steht. Aber egal, mein Wissensdurst ist schier unendlich ;-)

Meine persönlichen Highlights waren folgende Auftritte:

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Fundgrube

Schild ersetzt Türsteher

Schild ersetzt Türsteher, originally uploaded by markusbaumgartner.

Ja, ja – “Früher”, da kannte man noch keine Türsteher, denn Schilder verwehrten dem braven Bürger ohne Amt präzise den Weg…