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Das iPad: ein Nutzungsbericht

iPad in da HouseEnde Mai war es soweit: ich durfte mich  – wie bereits Hundertausende vor mir – als stolzer Besitzer eines iPad fühlen. Ich plante seine Nutzung als “Quick & Dirty Computer” mit folgenden Haupteinsatzgebieten:

Zum Couch-Surfen, als “lebendige” Zeitung und Zeitschrift, als Social Media Gehilfe und als Allerlei-Nachschlagewerk.

Einige Wochen später das Fazit: bis auf das “Allerlei-Nachschlagewerk” war das Gerät eigentlich für alle obenstehenden Zwecke in Gebrauch. Hinzu gekommen ist folgendes:

  • das iPad eignet sich hervorragend zum Präsentieren von Fotos. Mit den Apps “FlickrStackr” und “Photo Pad” kann man zum Beispiel sehr bequem auf seine Flickr-Sammlung zugreifen (On- und Offline) und diese seinen Gästen unter die Nase bzw. deren Finger halten. Ob sie nun wollen oder nicht… ;-)
  • das iPad motiviert mich zu Games.

Letzteres will was heissen, denn normalerweise mag ich keine Computerspiele. Aber das niedliche “Angry Birds” und das eher einfältige “Godfinger” wirken aufgrund der leicht zu erlernenden Fingerbedienung und ihrem geringem Schwierigkeitsgrad äusserst entspannend auf mich. Actionspiele wie “RealRacingHD” hingegen lösen bei mir – wohl wegen meinen unkontrollierten Steuerbewegungen – einen leichten Brechreiz aus. Aber faszinierend sind sie allemal.

Keine wirkliche Option bleibt für mich das “produktive Arbeiten” mit dem iPad: zu kleiner Bildschirm, fehlendes Multitasking. Für die Fotobearbeitung und zum Bloggen sitze ich lieber vor einem “24-Zöller” und höre dazu über die PC-Soundanlage Musik mit vollem Klang und sattem Bass.

Trotz der einen oder anderen Einschränkung bin ich gesamthaft betrachtet zufrieden mit meinem “Nice-to-have”-Gerät. In letzter Zeit nerven mich jedoch regelmässig Probleme mit dem Internetzugriff: Jedes Mal wenn ich nach einem längeren Unterbruch das iPad starte, bricht die Verbindung zum W-LAN nach etwa dreissig Sekunden wieder ab. Erst nach erneutem Ein- und Ausschalten bleibt der Zugang ins Web stabil. Ich bin offenbar nicht der Einzige, der sich damit herumplagt

Update 24.07.10: Nach der Installation des OS 3.2.1 ist die Verbindung nun wieder ok.

6 Comments

  1. Ich brauche das iPad eigentlich etwa zum gleichen Zweck wie du: Surfen, lesen und Social Media. Zum Arbeiten ist es wirklich nicht sehr geeignet, da kann auch die Pages-App nicht wirklich helfen. Aber für Mails finde ich das iPad dennoch auch sehr praktisch.

    Ich glaube, ich sollte auch auf meinem Blog demnächst auch noch ein Fazit der ersten paar Wochen ziehen. Danke für den Reminder!

    Tipp: Probier doch mal das Game “FlightControl HD” aus, könnte dir auch noch gefallen. ;-)

  2. @initcap danke für den flightcontrol tipp. aber zuerst muss ich nun mal bei “meinem volk” auf godfinger nach dem rechten sehen gehn ;-)

  3. oki das privat ding habe ich auch so. nur muss ihc noch ergänzen, dass man darauf wirklich gut arbeiten kann. wenigstens ich. also präsentationen machen, briefe schreiben, offerten schreiben – halt den ganzen bürokram kann man wirklich gut machen auf dem ipad. das einzige was nicht wirklich gut geht ist programmieren. aber auch hier debugen geht wunderbar, wie auch kleine sachen machen oder shell benützen.

    ich finds perfekt für kleine dinge die man unterwegs tun kann. im büro habe ich aber auch lieber meinen 27″ imac zum schaffen ;P

  4. Ich benutze das iPad vorwiegend privat. Es ist inzwischen mein wichtigstes Surf Gadget und hat das iPhone zu Hause als Twitter und Facebook Station abgelöst. Trotz toller Macs zu Hause benutze ich immer wieder lieber das iPad, weils so schön unkompliziert ist: Kein Aufstarten, überall dabei, schnell….
    Nur zum Bloggen taugt es wenig, da ich nicht richtig Grafik bearbeiten kann und zum schreiben längerer Texte ist es eher mühsam
    Flipboard muss man als Social Media Fan unbedingt mal ausprobiert haben

  5. Also, sehe ich das richtig, dass das iPad gekauft wird und man dann erstmal rausfinden muss, wozu man’s eigentlich brauchen kann? :-)

  6. @paddy: ja so ungefähr… ;-) nein, ich hatte schon von anfang an einige ziele mit dem gerät, welche dann auch erreicht wurden (siehe text). aber erstens kommt es ja oft anders und zweitens als man denkt. daher ist es spannend, ein gewisse zeit nach dem kauf zu beurteilen, ob die erwartungen an ein produkt erfüllt wurden oder nicht.

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