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Musiktipps für den Herbst: Katie Melua und Schiller

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Die angeblich besinnliche Jahreszeit naht: der Herbst. Höchste Zeit, sich musikalisch darauf vorzubereiten. Da kommen die neuen Alben von Katie Melua und Schiller gerade recht.

Mit “Ketevan” – ihrem Vornamen auf georgisch – findet Katie Melua zurück zu ihren musikalischen Wurzeln. Wo die genau liegen, weiss ich auch nicht, aber diese Behauptung tönt doch cool, nicht? ;-)

Zumindest fällt aber auf, dass auf “Ketevan” vor allem der Gesang der britischen Künstlerin im Vordergrund steht und die Instrumentation dezenter als zum Beispiel beim poppigen Album “The House” ausfällt. Wer sich also in die leichtfüssige Melancholie von Katie Melua verliebt hat, kommt voll auf seine Kosten.

Freunde der gepflegten elektronischen Musik freuen sich auf die jüngste Kreation von Schiller: Opus. Darauf vereint er klassische Stücke mit seinem unverkennbaren Stil. Gesungen wird diesmal fast nix, die Klänge sprechen für sich und lassen einen gelassen vom Sommer Abschied nehmen.

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Musiktipp: Neue Alben von Kosheen und Schiller

Wenn Erwachsene elektronische Musik machen, dann tönt das etwa so, wie Kosheen und Schiller das machen.

Zunächst mal zu Kosheen: Die dreiköpfige Band aus Bristol hat anfangs Oktober mit “Independence” ihre erste CD auf ihrem eigenen, neuen Label herausgegeben. Obwohl sich der Sound u.a. mit Dubstep angereichert sehr frisch anhört, spürt man doch deutlich die musikalischen Wurzeln aus den Anfangszeiten von Drum “n” Bass, Trip Hop und Techno-Raves. Alles in allem eine süffige Komposition aus 15 Stücken.

Meine drei Highlights aus “Independence”: “Addict“, “Bella Donna” und “Dependency”.

Mit “Sonne” legt Christopher von Deylen alias “Schiller” ein weiteres Konzept-Album vor. Wie gewohnt kriegt man eine Menge Songs und Videomaterial fürs Geld. Auf der i-Tunes “Special Version” sind 53 Titel mit insgesamt fast 7 Stunden Spielzeit zu finden.

Der bald 42-jährige Deutsche hat mit Unheilig, Kate Havnevik, Adam Young, Meredith Call oder etwa Tim Brownlow interessante Gastsängerinnen und -sänger für sich gewinnen können. Besonders gut gefallen mir Stücke wie “Hallucinating Beauty”, “Lichtermeer” und “Epic Shores”.