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Von Einsiedeln nach Unterägeri

Von Einsiedeln nach Aegerisee

Zaghaft wagt sich das frische Grün auf die noch vor kurzem verschneiten Hänge zurück. Und wenn dazu noch die Sonne scheint, ist das ein idealer Tag für eine Frühlingswanderung.

Gestern marschierte ich auf dem Alpenpanoramweg Nr. 3 von Einsiedeln nach Unterägeri. Auf knapp 20 Kilometern und 750 Höhenmetern führt die Route durch eine faszinierende Voralpenlandschaft.

Von Einsiedeln aus startet man über den “Katzenstrick”  ins Hochmoor von Rothenthurm. Ist die Moorebene überquert, führt der Weg hinauf zum Raten Pass. Weiter geht’s über einen langgezogenen Hügelkamm meist durch Wälder Richtung Ägerital. Rechterhand zeigt sich durch die Bäume in der Ferne hie und da der Zürichsee. Und links präsentiert sich schon bald das Ziel der Reise: der Ägerisee.

Die Wanderung ist gut zu bewältigen. Mein Marsch dauerte ungefähr viereinhalb Stunden, Pausen nicht eingerechnet. Eine Karte kann auf der Website “wanderland.ch” kostenlos heruntergeladen werden.

Ich habe natürlich auch ein paar Handy-Fotos gemacht. Siehe Flickr-Set “Von Einsiedeln nach Aegerisee” >>

 

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Ferien & Freizeit On the road

Seerundgang mit historischem Touch

SeestegOberhalb von Zug auf dem Weg zum Sattel befindet sich der Ägerisee. Am Pfingstmontag beschlossen wir mehr oder weniger spontan, ihn ausgehend von der Ortschaft Unterägeri im Gegenuhrzeiger-Sinn per pedes zu umqueren.

Dies ist nicht gerade eine Hochgebirgstour, denn die Höhendifferenz beträgt um die gefühlten null Meter, die Distanz knapp 15 Kilometer. Umso mehr genossen wir die schöne Landschaft. Rund um den See sind uns drei Dinge besonders aufgefallen:

Erstens, überall Schilder “Privater Badestrand” und – zweitens – alle paar Kilometer geheimnisvolle Tierskulpturen, welche aus einem Baumstrunk herausgeschnitzt wurden. Zum Beispiel hier und hier. Kennt jemand den Hintergrund dazu?

Drittens, nicht zu vergessen, das Morgarten-Denkmal leicht oberhalb des Seeufers beim gleichnamigen Dorf. Eine Pilgerstätte der helvetischen Geschichte, wo 1315 die Habsburger gemäss Überlieferung einem eidgenössischen Hinterhalt zum Opfer fielen.

Vom Blutvergiessen ist zum Glück nichts mehr zu sehen. Die Einzigen, welche in der Nähe des Denkmals gerade ein Massaker anrichteten, waren a) die Bauern, welche das Heu ratzeputz mähten und b) Touristen, welche in den Restaurants von Morgarten kiloweise Fisch zum Mittagessen verzehrten… ;-)