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Musiktipp: zwei talentierte Blondinen

Blond und talentiert. Das sind meine beiden heutigen Musiktipps.

Zum einen ist das “Coeur de pirate” (Béatrice Martin). Die Songwriterin aus Canada singt ihre Chansons auf französisch und begleitet sich dabei gekonnt auf dem Piano. Und sie bloggt.

Aus einer etwas anderen Sparte – nämlich Folk Rock – kommt Lissie (Lissie Maurus). Auf ihrem Album fängt sie stimmgewaltig Tiger (Catching a Tiger). Musik, die man gerne “on the road” hört. Sie tönt übrigens wie die Eurovision Siegerin Lena, allerdings um Welten besser… ;-)

P.S. “Blond und talentiert” sei übrigens keinesweg despektierlich gemeint, aber es verhilft sicherlich zu einer gewissen marketingtechnischen Aufmerksamkeit. Ebenso wie braunhaarig mit Rehaugen etc. etc. …. ach, ich schreibe mich hier noch in Teufels Küche… Nein im Ernst: die Musik der beiden Künstlerinnen ist wirklich sehr gut!

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Musiktipp: The House von Katie Melua

Während ich diesen Blogbeitrag schreibe, läuft bei mir gerade das erste – und bestimmt nicht das letzte – Mal das neue Album “The House” von Katie Melua im Hintergrund. Produziert wurde es von William Orbit, welcher zum Beispiel auch an “Ray of Light” für Madonna werkelte.

Ich bin positiv überrascht!

Während mich  – bei aller Bewunderung – die Melancholie und die jazzigen Balladen von Katie Melua allmählich etwas zu langweilen begannen, so bietet “The House” abwechslungreiche Popmusik. Melua-Puristen werden es vermutlich hassen… ;-)

Aber bitte nicht verzweifeln. Die Engelsstimme von Katie kommt immer noch bestens zur Geltung. Und auch die Balladen haben ihren gerechten Platz.

KAUFEN!

Folgende Tracks gefallen mir auf “The House” am besten:

(Zum Reinhören auf die Links klicken)

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Musiktipp: Steff la Cheffe

image780523087.jpgSeit Dienstag weile ich in der Thunersee-Region, um meine Eltern zu belagern besuchen, meinen Neffen zu treffen, mit und bei Freunden zu essen und ein paar Radtouren zu unternehmen.

Bevor ich heute Samstag zu meiner Liebsten in meine “neue” Heimat nach Zürich zurückkehre, möchte ich zum Abschluss meiner Ferien einen Berner Musiktipp bloggen, der nicht “Züri West” heisst.

Und zwar hörte ich heute im Radio ein Interview mit der Berner Hip-Hopperin “Steff la Cheffe” und ein paar Songs aus ihrem Album “Bittersüessi Pille”.

Ihre natürliche Stimme zog mich sofort in den Bann. Die Texte sind frisch, frech, nicht wirklich fromm, auch nicht enorm fröhlich aber auf jeden Fall frei von der Leber.

Der Sound ist qualitativ gut und die Refrains sind eingängig. Auf Anhieb am besten gefallen hat mir das Stück “Chum i mini Chuchi”.

Übrigens, damit das klipp und klar ist: Auch berndeutsch sprechende Leute können mit respektabler Geschwindigkeit rappen! ;-)

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Mit Midlake und Bowerbirds in den Frühling

Wer kennt Midlake? Ich habe diese Band eher zufällig auf iTunes gefunden. Ihr psychedelisches und fast schon andächtiges Album “The Courage of Others” hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Woran das wohl liegt? Am Cover? ;-)

Meine zweite Entdeckung “Bowerbirds – Hymns for a Dark Horse” deckt die Stylrichtung “Neo Folk” ab und ist nicht so düster wie Midlake. Sie repräsentiert aber ebenso die Stimmung, in welcher ich mich derzeit offenbar befinde:

“Winter! Geh zu Ende! Frühling! Bitte komme bald!”

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Tipps for #MusicMonday

Diese Alben höre ich mir seit einiger Zeit immer und immer wieder an:

musiktipps

Da wäre da zum Beispiel “Yes“: der jüngste Streich der mittlerweile graumelierten “Pet Shop Boys”. Sie musizieren darauf so unbeschwert, als hätte es Pop nie zuvor gegeben. Zeitlose Qualitätsware!

Wer es ein wenig pathetischer und ernsthafter mag, der ist mit “The Resistance” von “Muse” bestens bedient. Ich habe in den 80er mit Bombast-Rock pubertiert. Der Sound von Muse ist nun die konsequente Weiterentwicklung auf dem Weg zum unwiderruflich erwachsen werden – sprich: vierzig Jahre alt werden.

Sorgfältige und konzentrierte Melancholie liefert “Polly Scattergood” auf ihrem gleichnamigen Album. Hätte ich ihre Musik im Oktober bereits gekannt, wäre dies zum perfekten Soundtrack meiner London-Reise geworden.

“Geheimtipp:” Nebst diesen drei Dauerbrennern auf meiner Festplatte sind mir kürzlich “Tim & Puma Mini” über den Weg gelaufen (Na ja: Freund Martin hatte mich wieder mal zu einer Elektro-Party geschleppt).

Während der “Tim” auf der Bühne mit Schlagzeuger und Synthi den Klangteppich legte, trällerte die “Puma Mini” frisch und fröhlich über Skype live aus Sapporo mit. Morgenstund hatte dort bereits Gold im Mund, als in Zürich erst die Mitternacht dämmerte.