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Satire & Geschichten

Die Sage vom Emmentaler Drachen

Ein Hausdrache

Zwischen Emmenmatt und Langnau, da gibt es eine Kläranlage. An dessen Wand hängt die Skulptur eines Drachen.

Was kaum jemand weiss: Nicht etwa die schwarze Spinne terrorisierte damals frei nach Jeremias Gotthelf das Emmental, sondern ein Drache! Dieser suchte alle Bauern heim, welche ihren Hof nicht sauber hielten und ihre Felder über Gebühr mit Kuhmist düngten.

Woher wir das wissen? Das erzählte uns ein altes Ämmitauer Froueli, welchem wir auf unserem Spaziergang von Signau und Langnau begegneten. Kaum hatte sie die Sage erzählt, war sie urplötzlich wieder verschwunden. Sie ist daher für weitere Stellungnahmen zu dieser Geschichte nicht erreichbar…

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Unser Böögg war schneller #Sechseläuten

Weniger als 11 Minuten brauchte der Böögg heute, bis er seinen Kopf verlor. Unser “Privat”-Böögg war in unter 2 Minuten erledigt. Unser persönlicher Sommer wird also viel schöner als derjenige des Sechseläutens… ;-)

Das obenstehende Video widmen wir übrigens dem @boeoegg, welcher heute live und tapfer vom Scheiterhaufen twitterte. Bis zum bitteren Ende.

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Wie ein Engadiner zum Mann wird

BündnerfleischEinem alten Bündner Brauch zufolge wird ein Jüngling nur zum richtigen Mann, wenn er folgendes erfüllt:

Er muss in der zweiten Vollmondnacht des Jahres eine wildlebende Kuh jagen und sie mit derjenigen Axt erlegen, welcher einst auch der Freiheitskämpfer Jenatsch zum Opfer fiel.

Gesagt, getan. Anschliessend muss der Anwärter die Kuh eigenhändig metzgen und ihr Fleisch eine Woche lang ununterbrochen mit dem Haarföhn trocknen.

So entsteht das bekannte Bündlerfleisch.

Doch dies ist nicht alles. Zum Schluss muss der Jüngling ein nettes Fräulein finden, welches sich drei Monate lang ausschliesslich von Bündnerfleisch ernährt: zum Zmorge, zum Znüni, zum Zmittag, zum Zvieri und zum Znacht. Uff.

Das wärs. Nun ist er ein echter Mann. Ob er die fleissig fleisch verzehrende Dame noch heiraten will, bleibt ihm überlassen.

P.S. Jüngst äusserte sich ein ehemaliger Schweizer Bundesrat zu diesem Brauch. Höre und sehe hier >>

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Ges(ch)ichtsbuch XXII

Meine Freundin liest in meinem Gesicht wie in einem Buch. Vielleicht sollte ich mich von Zeit zu Zeit verhüllen?

Nicht um mich zu verstecken. Sondern um mich zu öffnen. Kann man nämlich meine Mimik nicht mehr sehen, muss ich laut sprechen, damit ich verstanden werde. Reden ist also befreiend.

Vor lauter Befreiung sollte man dann allerdings nicht vergessen, gelegentlich wieder zu schweigen.

Denn sonst hält man die Zuhörer gefangen.

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Ein paar Problemlösungsmethoden

Mit etwas Phantasie lassen sich alle Probleme lösen. Fast alle… ;-(
(gefunden via stefantueshaus)