{"id":12176,"date":"2017-11-12T12:03:34","date_gmt":"2017-11-12T11:03:34","guid":{"rendered":"http:\/\/flurakus.ch\/wp\/?p=12176"},"modified":"2018-06-03T12:30:54","modified_gmt":"2018-06-03T11:30:54","slug":"dein-gesicht-merk-ich-mir-face-id","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/flurakus.ch\/wp\/?p=12176","title":{"rendered":"Dein Gesicht merk ich mir! (Face ID)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12179\" src=\"http:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/iphoneX.jpg\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/iphoneX.jpg 1600w, https:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/iphoneX-300x188.jpg 300w, https:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/iphoneX-768x480.jpg 768w, https:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/iphoneX-1024x640.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/p>\n<p>Seit ein paar Tagen habe ich ein neues Verh\u00e4ltnis zu meinem Smartphone. Nachdem ich es jahrelang mit Hilfe eines Pincodes oder mit dem Fingerabdruck entsperrt habe, erkennt es mich pl\u00f6tzlich von selbst und l\u00e4sst mich umgehend in seine virtuelle Welt eintreten. Magie?<\/p>\n<p><!--more-->Nein, es steckt nicht Magie dahinter, sondern Technologie. Ich bin n\u00e4mlich nun auch stolzer Besitzer eines iPhone X. Dieses neue Ger\u00e4t aus dem Hause Apple setzt voll auf die Gesichtserkennung. Beim Setup wird ein dreidimensionales Model deines Antlitzes erstellt. Ob du nun h\u00fcbsch oder h\u00e4sslich bist, spielt dabei keine Rolle, zum Gl\u00fcck! ;-)<\/p>\n<p>Um dies zu erm\u00f6glichen, ist oben am Bildschirm des Handys ein System eingebaut, welches unter anderem mit Hilfe von Lichtpunkten und einer Infrarotkamera deine Visage abtastet und mit dem gespeicherten 3D-Modell vergleicht. Dieses Verfahren namens &#8220;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Face_ID\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Face ID<\/a>&#8221; soll angeblich sehr f\u00e4lschungssicher sein. Na ja, dann glaub ich das mal&#8230;<\/p>\n<p>Weil das im Alltag sehr gut klappt, entsteht schon nach einigen Tagen ein Gef\u00fchl von Vertrautheit. Die kleine Maschine da in meiner Hand erkennt mich, wie s\u00fcss! Die jahrelang aufgebaute Beziehung zum allseits pr\u00e4senten digitalen Assistenten wird noch inniger. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Her_(2013)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eine Romanze<\/a>?<\/p>\n<p>Wir wollen mal nicht \u00fcbertreiben, ja?! Aber anhand des &#8220;Face ID&#8221;-Konzeptes wird einmal mehr klar, wie rasant sich die Interaktion zwischen Mensch und Maschine entwickelt und was uns in naher Zukunft noch bevorsteht. Interessant ist \u00fcbrigens, dass dabei ein uraltes Prinzip des sozialen Verhaltens verwendet wird, schlicht: &#8220;Dein Gesicht merk ich mir!&#8221;.<\/p>\n<p>Was ist der n\u00e4chste Schritt? Automatische Fingerabdruck-, Stimmen- und Gesichtserkennung k\u00f6nnen bereits als etablierte Methoden betrachtet werden. Iris-Scanner wohl auch. Was sonst? DNA-Analyse mittels einer ultraschnellen Hautprobe beim Ber\u00fchren des Sensors? Keine Ahnung, ob es sowas gibt.<\/p>\n<p>Viel spannender w\u00e4re, ob es gelingt, dass dein Smartphone deine Gedanken lesen und daran erkennen kann, wer du bist. Das w\u00fcrde ungeahnte M\u00f6glichkeiten der Interaktion er\u00f6ffnen. Wenn wir allerdings soweit sind: Braucht es dann \u00fcberhaupt noch ein Ger\u00e4t in der Hand? Ein paar in Gehirn und K\u00f6rper eingepflanzte Chips reichen da ja eigentlich v\u00f6llig aus&#8230;<\/p>\n<p>Fortsetzung folgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit ein paar Tagen habe ich ein neues Verh\u00e4ltnis zu meinem Smartphone. Nachdem ich es jahrelang mit Hilfe eines Pincodes oder mit dem Fingerabdruck entsperrt habe, erkennt es mich pl\u00f6tzlich von selbst und l\u00e4sst mich umgehend in seine virtuelle Welt eintreten. 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