{"id":1168,"date":"2009-10-04T14:48:19","date_gmt":"2009-10-04T13:48:19","guid":{"rendered":"http:\/\/flurakus.ch\/wp\/?p=1168"},"modified":"2009-10-04T14:51:42","modified_gmt":"2009-10-04T13:51:42","slug":"herbstliches-menu-a-la-flurakus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/flurakus.ch\/wp\/?p=1168","title":{"rendered":"Herbstliches Menu \u00e0 la Flurakus"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/trauben_dreierlei.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1172\" title=\"trauben_dreierlei\" src=\"http:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/trauben_dreierlei-150x150.jpg\" alt=\"trauben_dreierlei\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Gestern Abend kochten wir f\u00fcr f\u00fcnf Personen ein herbstliches Menu: Jakobsmuscheln, Broccolicremesuppe, Rotzungen mit Curry-Linsen und Rindsfilet mit einer K\u00fcrbissauce und Sp\u00e4tzle. Als Dessert gab&#8217;s ein Dreierlei von Trauben.<\/p>\n<p>Die erste Vorspeise bestand aus gebratenen <strong>Jakobsmuscheln<\/strong>, vermischt mit etwas Tomaten und K\u00fcrbiskernen. Gew\u00fcrzt mit den \u00fcblichen &#8220;Verd\u00e4chtigen&#8221;: Salz und Pfeffer. Die Jakobsmuscheln in die vorgeheizte Bratpfanne geben und mit etwas Oliven\u00f6l anbraten. Nach gut zwei Minuten die Tomatenst\u00fccke und K\u00fcrbiskernen beigeben und alles behutsam vermischen. Den Herd auf mittlere Hitze stellen und die Muscheln gut f\u00fcnf Minuten k\u00f6cheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.<!--more--><\/p>\n<p>Zweite Vorspeise: <strong>Broccolicremesuppe<\/strong>. Den in Gem\u00fcsebouillon gekochten Broccoli p\u00fcrieren und gut und gerne eine halbe Stunde auf tiefer Stufe einkochen. Ab und zu r\u00fchren und darauf achten, dass die Suppe nicht anbrennt. Das W\u00fcrzen sei dem eigenen Geschmack \u00fcberlassen: Wir verwenden Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Curry. Ein Schuss Wermuth gibt der Suppe eine zus\u00e4tzliche Note. Gegen Ende der Kochzeit mit Halbrahm verfeinern und zum Schluss nochmals w\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Aller guten Vorspeisen sind drei: <strong>Curry-Linsen mit Rotzunge<\/strong>. F\u00fcr das Linsengericht empfehlen wir rote Linsen. Diese d\u00e4mpft man am besten mit etwas Zwiebeln an und l\u00f6scht sie mit Gem\u00fcse-Bouillon ab. Anschliessend viel Curry beigeben, pfeffern und bei Bedarf etwas nachsalzen. Das Linsengericht nun auf kleinem Feuer maximal f\u00fcnfzehn Minuten ziehen lassen. Hie und da umr\u00fchren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Linsen vor sich hin garen, die filetierten Rotzungen vorsichtig in Butter anbraten. Die Gew\u00fcrze f\u00fcr diesen Gang: gehackten Dill, Salz und Pfeffer. Nach drei Minuten m\u00fcssen die Rotzungen gewendet werden und d\u00fcrfen gerne drei bis vier Minuten weiterbraten.\u00a0 Danach zusammen mit den Linsen servieren.<\/p>\n<p>Nun die Kr\u00f6nung:\u00a0 <strong>Rindsfilet mit K\u00fcrbissauce und Sp\u00e4tzle<\/strong>. Wie man Rindsfilet niedergart, m\u00f6chten wir an dieser Stelle nicht lange erkl\u00e4ren: Filet am St\u00fcck auf allen Seiten heiss anbraten und bei 80 Grad anderthalb bis zwei Stunden in den Ofen schieben.<\/p>\n<p>Auch die Vorbereitung der Sp\u00e4tzle ist relativ simpel, sofern man sie nicht von A-Z selber macht. Die gekauften Teigwaren gem\u00e4ss Packungsangaben im gesalzenen Wasser kochen. E basta.<\/p>\n<p>Die Erstellung der K\u00fcrbissauce ist dagegen schon etwas interessanter: Den K\u00fcrbis in kleine St\u00fccke schneiden und mit geschnittenen Zwiebeln, gehackten Chili sowie Knoblauch in Oliven\u00f6l anbraten. Deckel drauf und alles 45 Minuten auf mittlerer Stufe kochen lassen. Ab und zu r\u00fchren und aufpassen, dass daraus nicht irrt\u00fcmlicherweise eine K\u00fcrbissuppe entsteht. Die kleine K\u00fcrbisst\u00fccke sollen also noch teilweise sicht- und sp\u00fcrbar bleiben.<\/p>\n<p>Die K\u00fcrbissauce wird mit Salz, Pfeffer, Gem\u00fcse-Bouillon-Pulver und einem Schuss Soja-Sauce aufgepeppt. Wem sie noch zuwenig scharf ist, kann noch etwas mehr gehackten Chili beimischen.\u00a0 Sp\u00e4testens f\u00fcnf Minuten vor dem Servieren noch etwas Saucenhalbrahm hinzuf\u00fcgen. Wir empfehlen, zum Rindsfilet und den Sp\u00e4tzle m\u00f6glichst viel K\u00fcrbissauce bereitzustellen.<\/p>\n<p>Das ganze Menu ist ziemlich reichhaltig. Das ist auch der Hauptgrund, dass der Nachtisch dann relativ bescheiden ausfiel: <strong>Drei verschiedene Traubensorten<\/strong> mit etwas Schokolade. Aber wir wollten unsere G\u00e4ste ja schliesslich auch nicht \u00fcberf\u00fcttern&#8230; ;-)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern Abend kochten wir f\u00fcr f\u00fcnf Personen ein herbstliches Menu: Jakobsmuscheln, Broccolicremesuppe, Rotzungen mit Curry-Linsen und Rindsfilet mit einer K\u00fcrbissauce und Sp\u00e4tzle. Als Dessert gab&#8217;s ein Dreierlei von Trauben. Die erste Vorspeise bestand aus gebratenen Jakobsmuscheln, vermischt mit etwas Tomaten und K\u00fcrbiskernen. Gew\u00fcrzt mit den \u00fcblichen &#8220;Verd\u00e4chtigen&#8221;: Salz und Pfeffer. 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