{"id":11447,"date":"2013-06-30T13:41:09","date_gmt":"2013-06-30T12:41:09","guid":{"rendered":"http:\/\/flurakus.ch\/wp\/?p=11447"},"modified":"2013-06-30T21:34:52","modified_gmt":"2013-06-30T20:34:52","slug":"mobile-travel-experience","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/flurakus.ch\/wp\/?p=11447","title":{"rendered":"Mobile Travel Experience"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft scale-with-grid size-full wp-image-11452\" alt=\"travelexperience\" src=\"http:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/travelexperience.jpg\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/travelexperience.jpg 200w, https:\/\/flurakus.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/travelexperience-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Im Juni hatten wir die Zeit und das Vergn\u00fcgen, 28 Tage durch Frankreich und Spanien zu reisen. Wir besuchten zuerst die Bretagne, um dann \u00fcber Bordeaux und San Sebastian nach Andalusien zu gelangen.<\/p>\n<p>Wir genossen mehrheitlich gutes Wetter und sammelten viele sch\u00f6ne Eindr\u00fccke, welche unter anderem auf <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/markusbaumgartner\/sets\/\" target=\"_blank\">Flickr zu sehen sind<\/a>\u00a0(weitere Fotos werden noch folgen).<\/p>\n<p>Doch nun zum eigentlichen Thema dieses Blogbeitrages:<\/p>\n<p>&#8220;<strong>Mobile Travel Experience<\/strong>&#8220;, oder: &#8220;<strong>Was taugen und Smartphones und Tablets auf Reisen<\/strong>&#8220;?<\/p>\n<p>Vor dem Start hatten wir lediglich drei Buchungen vorgenommen: Die Zugreise von Z\u00fcrich nach Rennes, das Hotel dort sowie den R\u00fcckflug von Malaga nach Z\u00fcrich.<\/p>\n<p>Wir hatten vor, unsere Etappenziele rollend zu planen, um dann Transport und Unterk\u00fcnfte kurzfristig ein, zwei Tage vorher zu buchen. Da im Juni nicht Hauptferiensaison ist, liess sich dies relativ leicht durchf\u00fchren. F\u00fcr die Fernreisez\u00fcge gabs kurzfristig freie Pl\u00e4tze und in den meisten Orten und St\u00e4dten standen immer Hotelzimmer in unterschiedlichen Preisklassen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Welche Rolle spielten nun also die mobilen Ger\u00e4te? Lassen wir mal die Social-Media-Aktivit\u00e4ten und Entertainments (Film, Lesen, Musik) beiseite und fokussieren uns auf die Themen Navigation, \u00d6ffentlicher Verkehr,\u00a0Unterk\u00fcnfte, Essen, Reisef\u00fchrer und Sprach\u00fcbersetzungen. Folgende Ger\u00e4te hatten wir im Einsatz: Samsung Galaxy S4, iPhone5 und iPad3.<\/p>\n<p><!--more--><em><strong>Navigation:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr die <strong>Navigation<\/strong> war Google Maps ein zuverl\u00e4ssiger Helfer. Besonders h\u00fcbsch ist die M\u00f6glichkeit, sich auch zu Fuss von A nach B f\u00fchren zu lassen. So findet man immer den k\u00fcrzesten Weg, was in den vielen kleinen Gassen andalusischer Altst\u00e4dte sehr wertvoll ist.<\/p>\n<p>Insgesamt hatte ich im t\u00e4glichen Direktvergleich den Eindruck, dass Google Maps f\u00fcr Android kontextbezogener und einfacher als die iPhone-Version f\u00fcr iOS funktionierte. Was wohl an der tieferen Integration ins Betriebssystem liegt.<\/p>\n<p><strong><em>\u00d6ffentlicher Verkehr:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Planung des <strong>\u00f6ffentlichen Verkehrs<\/strong> ist der Navigationsdienst von Google nur bedingt zu empfehlen, da nicht alle Fahrpl\u00e4ne zur Verf\u00fcgung stehen. Dazu verwendeten wir lieber die <a href=\"http:\/\/oeffi.schildbach.de\/\" target=\"_blank\">\u00d6ffi-Android App<\/a> sowie die SBB-Fahrplandienste, welche auch in Frankreich und Spanien zuverl\u00e4ssige Daten liefern. Oft im Gegensatz zu den Apps von SNCF und Renfe, welche nur bei Direktverbindungen hilfreich sind. Fahrpl\u00e4ne und Ticketverk\u00e4ufe lokaler Busanbieter fanden wir am ehesten direkt auf deren Webseiten.<\/p>\n<p>Ticketbuchungen waren mobil eher ern\u00fcchternd: Zum Beispiel konnte man auf der Renfe-Website Tickets zwar online buchen, aber nur f\u00fcr Direktverbindungen. Wenn man sich das Ticket dann per SMS aufs Handy schicken lassen wollte, wurde das internationale Telefonformat nicht erkannt. Allerdings liess sich das Billet mit der Buchungsnummer an den Bahnhofautomaten problemlos ausdrucken.<\/p>\n<p>Bei SNCF konnten wir den Online-Dienst von Anfang an gar nicht erst einrichten, weil wir keine franz\u00f6sische Nummer besitzen. Weiter schlimm ist jedoch auch dies nicht, weil man sich an den Ticketautomaten die Fahrscheine auch \u00fcber mehrere Verbindungen hinweg inklusive Platzreservation bequem kaufen kann.<\/p>\n<p>Ein recht gutes Beispiel nutzten wir in Andalusien bei <a href=\"http:\/\/www.movelia.es\/de\/index.html\" target=\"_blank\">Movelia<\/a>, welche die Buchung von Busreisen anbieten. Man kauft sich per App oder auf der Website ein Ticket und muss dem Chauffeur sp\u00e4ter bloss seinen Namen und die Buchungsnummer nennen, welche er mit seiner Liste gegenpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Verlassen wir nun das Thema &#8220;\u00f6ffentlichen Verkehr&#8221; und wenden uns den &#8220;Unterk\u00fcnften&#8221; zu.<\/p>\n<p><strong><em>Unterk\u00fcnfte:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>Hotelbuchung<\/strong> machten wir uns recht einfach. Wir hielten uns konsequent an <a href=\"http:\/\/www.booking.com\/\" target=\"_blank\">Booking.com<\/a>: Ob Android-, IOS-App oder Website, die Angebote lassen sich leicht finden, filtern, bewerten und buchen. Dazu empfiehlt sich allerdings ein st\u00e4ndiges Login, damit man seine Profildaten nur einmal erfassen muss.<\/p>\n<p>Ein kleiner Minuspunkt: die Option &#8220;Doppelbett- oder Zweibettzimmer&#8221; l\u00e4sst sich bei der Buchung nur auf der Website explizit w\u00e4hlen. In den mobile Apps werden diese zwar erw\u00e4hnt, k\u00f6nnen aber in der Folge nicht selektiert werden.<\/p>\n<p>Weiter f\u00e4nde ich es sehr kundenfreundlich, wenn ich als Vielbucher bei Booking.com hie und da unaufgefordert einen Rabatt-Gutschein erhielte&#8230;<\/p>\n<p><em><strong>Essen und Trinken:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Auch bei der Suche nach <strong>Essen und Trinken<\/strong>\u00a0standen uns die elektronischen Helferchen zur Seite: Foursquare und Google Maps (Android) lieferten fleissig Vorschl\u00e4ge aus der Umgebung.<\/p>\n<p>Aber ehrlich gesagt schlenderten wir oft lieber durch die Strassen, schauten spontan in die Restaurants rein, hielten uns an pers\u00f6nliche Tipps von Freunden oder an Hinweise aus den beiden Reisef\u00fchrer-B\u00fcchern, welche wir mitgenommen hatten.<\/p>\n<p><strong><em>Reisef\u00fchrer:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ihr habt oben richtig gelesen: B\u00fccher! Wir hatten tats\u00e4chlich Papier mitgenommen, wow! Und zwar je einen Dumont-Reisef\u00fchrer f\u00fcr die &#8220;Bretagne&#8221; und einen \u00fcber &#8220;Andalusien&#8221;. Leider gibt es diese Regionen noch nicht in der iPad-Version, aber zur Abwechslung macht das Schn\u00f6bern in Papier immer noch Spass.<\/p>\n<p>Nach anderen, elektronisch verf\u00fcgbaren Reisef\u00fchrern mochten wir dann auch nicht weiter recherchieren. Zudem hilft die Suche \u00fcber den Browser ohnehin oft am schnellsten, wenn man etwas in Erfahrung bringen will. Wikipedia sei Dank!<\/p>\n<p><strong><em>\u00dcbersetzungen:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Und nun zum letzten Thema &#8220;<strong>\u00dcbersetzungen<\/strong>&#8220;: Da wir kaum Spanisch k\u00f6nnen, mussten wir vor allem in diesem Land sehr oft W\u00f6rter nachschlagen. F\u00fcr \u00dcbersetzungen nutzten wir die Websuche, den Google-Translator oder die Apps von PONS. Bei letzteren gen\u00fcgt allerdings die Basis-Version nicht. Der Wortschatz ist gerade dann zu gering, wenn man Speisekarten in Restaurants verstehen m\u00f6chte. Also m\u00fcsste man sich die teurere Advanced-Version kaufen.<\/p>\n<p><strong><em>Fazit:<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Fazit zur &#8220;Mobile Travel Experience&#8221; (in Spanien und Frankreich)<\/strong>: Am effizientesten funktionierte die Navigation und die Hotelbuchung, im \u00f6ffentlichen Verkehr kommt man nur holprig vorw\u00e4rts. Das Mobile Ticketing f\u00fcr Ausl\u00e4nder scheint noch tief im Anfangsstadium zu stecken. Ob und in welcher Form man f\u00fcr Restaurants, Reisef\u00fchrer und Dictionaries ein Smartphone oder Tablet braucht, h\u00e4ngt von den pers\u00f6nlichen Vorlieben f\u00fcr solche Medien ab.<\/p>\n<p>Wenn man einmal nicht weiterkommt, hilft stets die einfache Browser-Websuche oder &#8211; jetzt kommts: Du fragst schlicht und einfach die Leute, welcher dir auf einer Reise so begegnen&#8230; ;-)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Juni hatten wir die Zeit und das Vergn\u00fcgen, 28 Tage durch Frankreich und Spanien zu reisen. Wir besuchten zuerst die Bretagne, um dann \u00fcber Bordeaux und San Sebastian nach Andalusien zu gelangen. Wir genossen mehrheitlich gutes Wetter und sammelten viele sch\u00f6ne Eindr\u00fccke, welche unter anderem auf Flickr zu sehen sind\u00a0(weitere Fotos werden noch folgen). 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