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Erste Eindrücke vom Samsung Galaxy S3

Samsung Galaxy S3

“Schon wieder ein neues Handy?”, war die spontane Reaktion der meisten Leute, denen ich das am Dienstag gekaufte Samsung Galaxy S3 zeigte, “Was ist denn daran besser als an deinem alten Gerät?”.

Mein “altes” Smartphone – ein Galaxy Nexus – hat gerade mal sechs Monate auf dem Buckel. Im Vergleich zum neuen Samsung-Flagschiff S3 wirkt es in der Tat bereits wieder etwas verstaubt. Also, was ist nun am S3 besser?

Es sieht eleganter aus: Runder, flacher, geschliffener, weniger nerdy. Kurzum: Ein Gerät für Gadget-Tussies wie mich. Und nun lehne ich mich vermutlich zu weit aus dem Fenster: Ich finde, es ist sogar schöner als jedes iPhone, das bisher auf dem Markt war. Das gilt allerdings nur für die weisse Version des S3. Die blaue mag ich nicht sonderlich.

Naja, kehren wir zurück zum Thema: Was ist sonst noch besser als am Galaxy Nexus?

Das S3 ist spürbar schneller. Das wird vermutlich die höhere Prozessorleistung mit sich bringen. Auf der andern Seite hege ich den Verdacht, dass dies auch an Samsungs Benutzeroberfäche TouchWiz 5.0 liegt, welche sich optisch flüssiger verhält als die “Native”-Version des darunterliegenden Android 4. Zur Erinnerung: Das Nexus verwendet kein herstellerspezifisches GUI.

Zur Fotokamera kann ich noch nicht viel sagen, habe erst knapp zehn Aufnahmen gemacht. Mir scheint, dass der Auslöser nochmal ein Stück zackiger ist als beim Nexus.

Aber hören wir mit diesen unsinnigen Vergleich mal auf. Zum Schluss noch ein paar Dinge, die mir am S3 aufgefallen sind:

Der klassische Home-Button unten am Bildschirm ist zu schmal zum schnellen Drücken. Ich hätte sowieso lieber eine Touch-Version zur Bedienung dieses zentralen Navigationselementes.

Nett ist, dass man von Dropbox für 24 Monate gratis zusätzliche 50 GB Speicherplatz erhält.

Und da wäre da noch “S Voice”, das Pendant zu Apples “Siri”. Reines Marketing, wenn ihr mich fragt, denn wer will schon mit seinem Handy sprechen? Hmm… zugegeben… ich würde es ja gerne, getraue mich in der Öffentlichkeit aber noch nicht.

5 Comments

  1. Ganz Interessant. Ich kann mich auch weder mit Siri noch den Androiden Versionen der Sprach Erkennung anfreunden, zumal ich damit nicht so quatschen kann wie mir der Schnabel gewachsen ist, Dialääggt! Von dem her lass ich das lieber.
    Allerdings denke ich geht die Tendenz immer weiter in solchen Tools/ Gadgets. Auch die Aussage von Sergei Brin lässt eher auch darauf schliesen das die Entwicklung dahin gehen wird unter anderem.

  2. Pete, denke auch, dass sich die Interaktion mit den mobilen Geräten nicht mehr bloss auf das Antippen und Wischen mit den Fingern beschränken wird.

    Samsung hat z.B. ins S3 ein einfaches Feature eingebaut, welches ein Antippen überflüssig macht: man kann von einer SMS oder einem Kontakt aus das Gerät einfach ans Ort halten und es wählt die erste Nummer, die bei diesem Kontakt gefunden wird.

  3. Danke fuer den bericht. Habe mir vor 3wochen das htc one x gekauft, da der vertrag meiner frau erneuert werden musste…
    Wie ist deine meinung im vergleich zum one x?

    Das s3 reizt mich naemlich SEHR! ;-)

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