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Mobile Computing und das grosse Fressen

Mobile PCs

Die “post-PC Era” wurde nicht erst mit dem Tablet-Computer eingeläutet, wie der mittlerweile verstorbene Steve Jobs im Jahre 2010 proklamierte. Schon in den 90er Jahren waren mit Psion und Palm mobile Geräte hoch im Kurs, welche es jederfrau und -mann ermöglichten, Informationen auch fernab vom Schreibtisch und der unförmigen PC-Kiste zu verwalten.

Allerdings waren dies bloss begleitende Gadgets. Niemandem wäre es in den Sinn gekommen, diese anstelle von PCs zu kaufen. Ist dies nun – zwanzig Jahre später – anders? Hat Jobs Recht?

Ja, er hat Recht: Wenn ich nur schon meine private Nutzung der Informationstechnologie anschaue, hat sich diese in den letzten zwei Jahren gewaltig verändert. Während ich früher nach Feierabend und am Wochenende noch mehr als 10 bis 15 Stunden pro Woche vor dem Desktop-PC sass, beschränkt sich dies nun auf 1 bis 2 Stunden.

Mittlerweile haben Smartphone und Tablet praktisch alle Funktionen übernommen: E-Mail, Surfen, Social Networking, Musik hören, Filme gucken, Online-Shopping, Reisen und Flüge buchen, um nur ein paar davon zu nennen.

Doch ein wichtiger Bereich bleibt PCs und Notebooks vorbehalten: Effizientes Arbeiten. Für lange Texte wie diesen hier und das Bearbeiten des Begleitfotos setze ich mich nach wie vor lieber vor die “grosse Kiste” und schätze Tastatur und 24-Zoll-Bildschirm.

Doch, halt! Wenn ich all meine mobilen Geräte drahtlos an Tastatur und Grossbildschirm anschliessen könnte, wird der klassische PC ja definitiv obsolet? Genau! Wie so was geht, sieht man hinter diesem Link “How To Set Up…”. Leider noch nicht ganz ohne Kabel, aber dennoch anschaulich.

Wie weiter? Der Boom von Smartphones und Tablets wird in den nächsten Jahren anhalten. Allerdings wage ich die Prognose, dass auch diese Geräteklasse in gut zehn Jahren verdrängt wird.

Und zwar von Brillen oder Projektoren, welche Bilder direkt ins Auge übertragen; von Sensoren, welche unsere Handbewegungen perfekt ablesen; oder von elektronischen Wellen, welche direkt mit unserem Körper kommunzieren; Wände werden mit Farben bestrichen, welche interagieren können; wir werden uns an der Hausfassade einloggen. Oder auf dem Esstisch im Restaurant.

Na dann, guten Appetit! ;-)

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