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Strategische Weiterbildung: Schweizer Weine

Degustation Schweizer Weine

Wie steht es eigentlich um die Schweizer Weine? Das wollten wir herausfinden und besuchten am letzten Donnerstag Abend mit einem Freund das Weinatelier “Wilde Schweiz” der Académie du Vin im Belvoirpark.

Der Referent – Werner Müller von der VinCultura- liess die mehr als dreissig Seminarteilnehmenden je sechs weisse und rote Weine probieren.

Enthusiastisch zeigte er uns, wie man die Harmoniebeziehung in Nase und Gaumen analysiert und den Abgang beurteilt. Es ist immer wieder faszinierend, mit welcher sprachlichen Gewandtheit Experten die Aromen beschreiben können. Lieblingswort des Abends: “Brotkrustig” ;-)

Wir degustierten Weine von folgenden Produzenten: Weingut Sternen, Weingut Baumann Oberhallau, Jean-René Germanier Vétroz, Cantina Kopp von der Crone, Weingut Erich Meier Uetikon, Rebgut Bick, Charles Steiner Bielersee, Weingut Pircher Eglisau, Weingut Davaz und Joe Pfister aus Castelrotto.

Eine feine Auswahl! Für mich war die Entdeckung des Abends der Pinot Noir von Urs Pircher. Preis pro Flasche: 28 CHF

Was lernten wir sonst noch? Zum Beispiel:

  • Die Rotweinlagen haben in der Schweiz in den letzten Jahren gegenüber dem Weisswein an Bedeutung gewonnen
  • Cabernet Dorsa ist eine Kreuzung aus Dornfelder und Cabernet Sauvignon
  • Junge Konsumenten bevorzugen farblich dunkle Weine, entsprechend werden dazu geeignete Sorten gekreuzt
  • Beim Jahrgang 2003 durfte man wegen der Rekordhitze den Wein aufsäuern. Nicht alle Winzer kamen damit zurecht, weil oft eher das Gegenteil gemacht werden muss und das Wissen über die Aufsäuerung weniger verbreitet ist
  • … und vieles mehr.

Das Weinatelier dauerte mehr als drei Stunden, blieb dennoch kurzweilig und ist allemal einen Besuch wert!

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