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Rund um die Uhr, aber gemächlich

Slow JoZur Abwechslung hab ich mir mal ein mechanisches Gadget gekauft: “slow Jo”, die 24 Stunden Uhr von slow Watches, erhältlich in mehreren Farbvarianten.

Diese Uhr ist das pure Gegenteil von elektronischen Smartwatches: Sie besteht lediglich aus einem 24-Stunden-Zifferblatt und einem Stundenzeiger. Mit etwas Übung kann sie trotz einem entspannten Viertelstunden-Raster minutengenau abgelesen werden.

Doch das will ja eigentlich niemand, der diese Uhr kauft: Entschleunigung lautet die Devise. Und tatsächlich: man kriegt das Gefühl, ein Tag dauere ewig, wenn der Zeiger bloss so vor – sich – hin – schleicht ;-)

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Grindelwald am Fusse des Eigers

Grindelwald Eiger GleitschirmfliegerFür dieses Wochenende war viel Sommerhitze angesagt, also ab in die Berge! Wir entschieden uns für die Ortschaft Grindelwald im Berner Oberland. Sie liegt zu Fusse des mächtigen Eigers und seiner legendären Nordwand.

Um das gewaltige Panorama vom Wetterhorn, über die Gletscher beim Schreckhorn, rüber zum Eiger und weiter zu Mönch und Jungfrau geniessen zu können, wanderten wir auf der andern Talseite hoch zum Bachalpsee. Unser Marsch endete nach ein paar Stunden und gut 1’300 Höhenmetern auf der First.

Das Fotoset “Grindelwald am Fusse des Eigers” >>

Was wir vorher nicht wussten: gleichzeitig fand rund um Grindelwald der “Eiger Ultra Trail“-Wettkampf statt. Der Sieger für die längste Distanz – 101 km / 6’700 Höhenmeter – benötigte dafür zu Fuss gerade mal zwölf Stunden. Gratuliere!

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Vacanze alle Isole Eolie

Sonnenuntergang Stromboli

Bevor wir neulich die liparischen Inseln besuchten, kannten wir höchstens den Begriff “Stromboli”, eine aktive Vulkaninsel im Mittelmeer nördlich von Sizilien. Stromboli ist jedoch nur eine von sieben “Isole Eolie”: Alicudi, Filicudi, Salina, Stromboli, Panarea, Lipari und Vulcano.

Wir richteten uns in einem netten Hotel in Lipari-Stadt ein und besuchten von dort aus die andern Inseln. Meistens erkundeten wir zu Fuss die hügelige Landschaft, welche uns kaum je eine flache Passage gönnte. Dafür war die Aussicht auf das Meer und die umliegenden Inseln atemberaubend. Ausser auf der Isola di Salina sind jedoch die Wanderwege kaum markiert und hie und da kann es sein, dass man auf dem mit Sträuchern und Dornen zugewachsenen Wegen nicht mehr gut weiterkommt.

Egal! Hauptsache, wir konnten unsere täglichen Anstrengungen am Abend durch ein schmackhaftes Essen belohnen. In Lipari-Stadt gibt es einige gute Ristorante: La Nassa, E’Pulera und das Nenzyna, um nur ein paar davon zu nennen.

Die Zeit verging im Fluge und nebst schönen Urlaubserinnerungen bleiben jede Menge Fotos. Eine Auswahl davon gibt’s im Flickr-Set “Isole Eolie” zu sehen.

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Musiktipp: Synesthesia von Alle Farben

alle_farbenDer Sommer darf kommen, denn ich habe den passenden Soundtrack gefunden: Er heisst “Synesthesia” und ist von “Alle Farben”.

Alle Farben, das ist der Berliner Frans Zimmer. Mit Synesthesia hat er ein schönes Erstlingswerk für Freunde der gepflegten elektronischen Tanzmusik hingelegt.

Es enthält eingängige und leichtfüssige Songs wie “Down”, “She Moves (Far Away)” oder etwa “Lonely Land”. Daneben sind aber auch rein instrumentalische Elektrohymnen wie das Titelstück “Synesthesia” oder “Metaphysik der Röhren” zu finden.

Fazit: Ein rundum gelunges Werk, ein Blumenstrauss des modernen Pop. Reinhören!

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Look up? Yes, indeed!

wcch_markus

Ein Bild mit schon fast seltenheitswert: Ich gucke nicht runter aufs Smartphone, sondern höre aufmerksam zu…. ;-)

Schon vor sieben Jahren eröffnete ich ein mobiles Fotoblog und nervte meine Freunde mit dem ständigen Fotografieren und Hochladen ins Netz. Mittlerweile tun das viele in den Social Networks auch. Damit will ich mich allerdings nicht grad als Vorbild brüsten, es ist in der Tat zur manchmal dummen Angewohnheit geworden.

Im Gegensatz zum derzeit überall kursierenden Video “Look up” glaube ich allerdings nicht, dass wir sozial verkümmern, wenn wir uns zu sehr dem Smartphone widmen. Weniger ist aber auch in dem Fall meistens mehr… haha, mein Wort in Gottes Ohr! ;-)

Credits: Das obenstehende Foto wurde von Rarst gemacht und stammt vom Wordcamp 2014 in Zürich.