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Expo 2015 in Mailand

Expo 2015 Milano

In Mailand findet von Anfang Mai bis Ende Oktober die Expo 2015 statt. Das Thema der Weltausstellung lautet “Nutrire il pianeta, energia per la vita”. Es nehmen 145 Länder und (nur?) 3 NGOs teil. Am letzten Wochenende besuchte ich den Anlass während zwei Tagen. Ich durchstreifte das riesige Gelände und besichtigte unzählige Pavillons. Wieder zuhause, fragten mich viele Leute, ob sich ein Besuch denn lohne?

Nun ja… wer einen kritischen Umgang mit den Themen Ernährung und Energie erwartet, wird sicherlich enttäuscht. Zu sehr sind die teilnehmenden Länder (natürlich) darauf ausgerichtet, sich in einem guten Licht zu zeigen. Entsprechend ketzerisch könnte man sagen: “Form vor Inhalt” und “Expo 2015: Die derzeit grösste Urban Gardening Messe von Europa”.

Aber letztlich entscheidet jede Besucherinnen und jeder Besucher selbst, wie sehr sie und er sich auf die Thematik einlassen will. Es gibt viel Schönes und Informatives zu sehen. Das Gelände ist riesig, die Infrastruktur ist gut und lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Wenn man eine weite Anreise hat, würde ich von einem Eintagesbesuch abraten: Das ist stressig und man kann sich nur einen Bruchteil ansehen. Ich empfehle, sich wie ich zwei Tage Zeit dafür zu nehmen.

Wer sich vorab schon mal ein Bild der Expo 2015 in Mailand machen will, den verweise ich gerne auf meine entsprechendes Fotoset auf Flickr >>

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Streifzug durch Rebberge im Lavaux

Lavaux

Die Weinregion Lavaux am Genfersee gehört seit 2007 zum Unesco Weltkulturerbe. Um die Einzigartigkeit dieser Landschaft zu bewundern, marschierten wir am Pfingstsonntag Nachmittag von La Conversion (Lausanne) nach Vevey. Wir folgten einer 17 Kilometer langen Route, welche wir auf der Website wanderungen.ch gefunden hatten.

Unterwegs passierten wir hübsche Weindörfer wie Epesses, Dézaley oder etwa St. Saphorin und bestaunten die terrassenförmigen Rebberge. Dabei begegneten uns einige Leute mit einem Weinglas in der Hand. “Aha, typisch diese trinkfreudigen Westschweizer, voll das Cliché!”, dachten wir – nicht. Denn aufgrund diverser Flaggen wussten wir schnell, dass über Pfingsten im Rahmen der Cave Ouvertes des Vins Vaudois überall die Weinkeller geöffnet waren.

Auch wenn wir selbst brav aufs Mittrinken verzichteten, kamen wir am Abend ziemlich müde in Vevey an, holten jedoch die zuvor entgangenen kulinarischen Freuden in einem Restaurant nach. Santé!

Unsere Fotos vom Lavaux gibts in diesem Flickr Set zu sehen >>

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Artgerechte Tierhaltung in Marseille

Funny Zoo Marseille

Neulich schlenderten wir durch den Park Longchamp in Marseille und landeten unvermittelt in einem Zoo der etwas anderen Art: Funny Zoo Marseille.

Statt lebendige Tiere leben dort Attrappen aus Kunststoff. Der ehemalige Tierpark wurde 1854 eröffnet und 1984 wieder geschlossen. Im Jahre 2013 renovierte man ihn im Rahmen der Festivitäten von Marseille als Kulturhauptstadt Europas. Die jetzigen Insassen sind sehr genügsam, vermutlich komplett ungefährlich und führen ein beschauliches Dasein.

Fotos mit weiteren Tieren siehe Flickr-Set >>

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Virale Verbreitung eines Bündner Mondaufgangs

plague_moonrise

Letzten Donnerstag lud ich einen Schnappschuss eines Mondaufgangs bei Pontresina in die App “Plague“. Sobald man dort eine sogenannte “Card” veröffentlicht, wird sie an ein Dutzend Plague-User geschickt, die sich am nächsten von einem befinden. Jeder kann dann entscheiden, ob er sie mit einem Swipe nach oben – einem “Spread” – an die Leute in seiner Umgebung weiterverbreiten will oder nicht.

Das Foto fand offenbar Gefallen und tauchte so innerhalb von vier Tagen auf fast allen Kontinenten rund um den Globus auf. Immerhin gut 40 Prozent aller Betrachterinnen und Betrachter leiteten es weiter. Bis dato haben dies rund zweieinhalbtausend Leute getan.

Am stärksten verbreitete sich der Eintrag in Westeuropa und im Osten der USA. In Asien erfreuten sich Leute aus Indien, China und Indonesien am Foto, in Australien die grossen Städte im Südosten und in Südamerika vor allem Brasilien. Der afrikanische Kontinent beteiligte sich im Vergleich zu seiner Grösse nur mässig.

Inwiefern dies nun Rückschlüsse auf die Verbreitung von Smartphones oder kulturelle Geschmäcker zulässt, weiss ich nicht. Interessant ist auch, wie es möglich ist, dass ein Eintrag so schnell von Europa nach Amerika schwappen kann. Vielleicht im App-Zwischenspeicher eines Flugreisenden? Wie auch immer: es ist ganz lustig, sowas mal auszuprobieren ;-)

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Rund ums Brusio Viaduct


Heute fuhren wir mit der Rhätischen Bahn von Pontresina nach Tirano. Die eindrucksvolle Bahnstrecke führt über den Berninapass durchs Puschlav an den Zielort. Bei der Ortschaft Brusio gibt es ein Viadukt, welches in einer 360 Grad Schleife über- und unterquert wird. Wir haben den Kreis in einem Hyperlapse Video mit sechsfacher Geschwindigkeit festgehalten.